Gestalttherapie
Mein Therapieangebot ist Gestalttherapie, ergänzt durch Gesprächstherapie, meine körperorientierte Arbeitsweise und Elemente aus dem Psychodrama.
Du möchtest wissen, was Gestalttherapie bedeutet? Hier stehen die Grundgedanken →
Einblicke in die Praxis
Das Innere im Äußeren sichtbar machen
Vieles, worüber wir sprechen, verbleibt oftmals im Kopf. In der Gestalttherapie bringen wir dies zum Ausdruck, damit du dein Inneres anschauen kannst, statt nur darüber zu reden.
Manchmal bedeutet das, einen Satz laut auszusprechen, den du bisher nur gedacht hast. Manchmal heißt es, eine Haltung einzunehmen und zu spüren, was sie mit dir macht.
Ein zweiter Stuhl oder ein Kissen können für jemanden stehen, mit dem ein Gespräch offen ist. So kann auch ein Anteil in dir zum Ausdruck kommen und Gestalt annehmen, der sonst nie zu Wort kommt.
Unterschiedliche Emotionen und Gefühle erhalten Raum. Wut zum Beispiel braucht meist mehr als Worte. Wir können ihr über den Körper Ausdruck geben, statt nur festzustellen, dass sie da ist.
Eine Grenze lässt sich mit einem Seil auf dem Boden sichtbar machen. Wo sie verläuft, spürst du in dem Moment, in dem du das Seil legst.
Diese Experimente entstehen oft im Moment. Ich lade dich dazu ein und du entscheidest, ob du mitgehen möchtest. Wir arbeiten mit dem, was dabei in dir geschieht.
„Lose your mind and come to your senses.“
— Fritz Perls
Worauf wir dabei schauen
Wir arbeiten auf mehreren Ebenen zugleich. Meist zeigt sich auf einer etwas, das auf den anderen noch verborgen ist. Diese Fragen begleiten uns dabei:
- Gegenwart: Was zeigt sich im gegenwärtigen Moment zwischen uns?
- Gefühl: Was empfindest du dabei, auch wenn es widersprüchlich ist oder nicht benannt werden kann?
- Körper: Wo zeigen sich Empfindungen in deinem Körper und wie nimmst du sie wahr?
- Biografie: Woher kommen immer wiederkehrende Muster und wozu waren sie einmal notwendig?
Woran wir arbeiten
In der Gestalttherapie besprechen wir zu Beginn unserer Zusammenarbeit dein Anliegen. In jeder Sitzung klären wir gemeinsam den Auftrag, also das, woran wir in dieser Stunde arbeiten. Was gerade wichtig ist, zeigt sich oft erst im Moment und im Kontakt zwischen uns. Deshalb bleibt der Auftrag beweglich.
Meine Haltung
„Alles wirkliche Leben ist Begegnung.“
— Martin Buber
Wie ich begleite
Besonders in Krisen merken wir oft, dass unsere gewohnten Strategien nicht mehr tragen. Genau das kann ein Anfang sein. Therapie bedeutet für mich nicht, dir Antworten auf dein Leben zu geben, sondern dich auf deinem Weg zu begleiten. Ich arbeite prozess- und ressourcenorientiert, traumasensibel und auf Augenhöhe.
Ich schaue dabei nicht nur auf dich allein, sondern auch auf die Umstände, in denen du lebst. Vieles, was sich wie ein persönliches Problem anfühlt, hat mit ihnen zu tun.
Meine tantrische Ausbildung und meine Ausbildung im feministischen Coaching prägen dabei auch meine 1:1-Arbeit, wie ich auf Körper, Wahrnehmung und gesellschaftliche Rollenbilder schaue.
Was den Raum sicher macht
Bei mir musst du dich nicht erklären.
Was da ist, darf da sein.
Auch dann, wenn du selbst noch nicht weißt, woher es kommt.
Diese Sicherheit ist die Voraussetzung für alles Weitere. Wenn sie da ist und wenn die Zeit dafür da ist, öffnen sich Themen oft von selbst. Gefühle werden sichtbar, manchmal fließen Tränen. Und plötzlich geht es in die Tiefe.
Womit ich noch arbeite
Gestalttherapie ist mein Schwerpunkt. Was daneben zum Einsatz kommt, richtet sich danach, was gerade hilfreich ist.
Gesprächstherapie
In der personenzentrierten Gesprächstherapie nehmen wir uns Zeit für das, was dich beschäftigt. Deine Gedanken und Gefühle werden im Gespräch zum Ausdruck gebracht. Getragen wird sie von drei Haltungen nach Carl Rogers: Echtheit, Wertschätzung und Empathie.
Auch eine Sitzung, die ganz im Gespräch bleibt, ist therapeutische Arbeit.
Körper und Nervensystem
Körper und Nervensystem sind fester Bestandteil meiner Arbeit. Ich frage danach, was du gerade spürst und wie sich etwas anfühlt. Vielleicht bemerkst du Anspannung, vielleicht verändert sich dein Atem, vielleicht spürst du gerade gar nichts.
Du musst bei mir nicht „richtig“ spüren können. Wie viel Raum der Körper bekommt, richtet sich danach, was für dich stimmig ist.
Psychodrama
Das Psychodrama geht auf den Wiener Arzt Jakob Levy Moreno zurück und gehört wie die Gestalttherapie zu den humanistischen Verfahren. Von ihm stammt der Satz „Handeln ist heilender als Reden“: Inneres wird in einer Szene deutlicher als in der Beschreibung.
Daraus nutze ich die Arbeit mit Rollen. Im Rollentausch kannst du zum Beispiel die Perspektive eines anderen Menschen einnehmen.
Wobei ich dich unterstützen kann
Emotionale Belastungen & Krisen
Ängste ◆ Erschöpfung, Überforderung & Burn-out ◆ Selbstzweifel ◆ Trauer ◆ Depressionen ◆ Lebenskrisen wie Trennungen oder Verluste
Identität, Beziehung & Körper
Bindungs- und Beziehungskonflikte ◆ Abgrenzungsschwierigkeiten ◆ Identitäts- und Orientierungsfragen
Mein Schwerpunkt ist die Arbeit mit Frauen. Mein Angebot steht allen Menschen offen.
Wenn dich das anspricht, freue ich mich, dich kennenzulernen.
Der erste Schritt ist ein Telefonat: kostenlos, 20 Minuten, unverbindlich.
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